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	<title>Andrea Tristezza</title>
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	<description>Tagebuch einer Depression</description>
	<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 17:22:51 +0000</pubDate>
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		<title>Gewichte</title>
		<link>http://tristezza.blog.com/2008/06/01/gewichte/</link>
		<comments>http://tristezza.blog.com/2008/06/01/gewichte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 17:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndreaTristezza</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich trage den Schmuck. Den dir wir uns Zusammen gekauft haben, und welchen du mir geschenk hast.<br />
Der Ring, der das was wir haben besiegelt hat. Festigte. Er zieht an meiner Hand wie ein schweres Gewicht.<br />
Liegt so eng an meiner Haut das ich denke er müsste meine Knochen splittern lassen. Dabei ist noch soviel Platz zwischen Haut und Metall.<br />
Der Anhänger und das Kreuz. Es hängt an einer Kette. Die dieses Gewicht das auf ihr lastet garnicht aushalten dürfte.<br />
Es zieht mich nach unten. Mein Rücken wird krumm und der Atem schwer.<br />
Doch auch wenn ich diese Gewichte ab und zu ablege, um nicht zu ertrinken. Muss ich sie doch irgendwann wieder anziehen. Warum weis ich nicht.<br />
<br />
Warum quält der Menschliche Geist sich selber?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich trage den Schmuck. Den dir wir uns Zusammen gekauft haben, und welchen du mir geschenk hast.<br />
Der Ring, der das was wir haben besiegelt hat. Festigte. Er zieht an meiner Hand wie ein schweres Gewicht.<br />
Liegt so eng an meiner Haut das ich denke er müsste meine Knochen splittern lassen. Dabei ist noch soviel Platz zwischen Haut und Metall.<br />
Der Anhänger und das Kreuz. Es hängt an einer Kette. Die dieses Gewicht das auf ihr lastet garnicht aushalten dürfte.<br />
Es zieht mich nach unten. Mein Rücken wird krumm und der Atem schwer.<br />
Doch auch wenn ich diese Gewichte ab und zu ablege, um nicht zu ertrinken. Muss ich sie doch irgendwann wieder anziehen. Warum weis ich nicht.</p>
<p>Warum quält der Menschliche Geist sich selber?
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		<title>Blutrausch</title>
		<link>http://tristezza.blog.com/2008/05/30/blutrausch/</link>
		<comments>http://tristezza.blog.com/2008/05/30/blutrausch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 21:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndreaTristezza</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[... und irgendwann platzt die Schädeldecke und dein Kopf explodiert.<br />
Dein Herz zerreisst und die fetzen zerteilen deinen Brustkorb.<br />
Die Wand vor der du Stehst färbt sich rot und langsam siehst du zu wie das was du zum Leben brauchtest,<br />
nach und nach hinunterläuft und aus deinen Blick verschwindet, weil du nur noch einen starren Blick hast.<br />
Es gibt kein Links und Rechts mehr.<br />
Nur dieses Bild das vor dir, an dieser kargen, und kaputten weiss/roten Wand hängt.<br />
Deine Fingernägel, krallen sich in den aufgeweichten Putz, dieser Wand vor dir, in welcher, du dich versuchst, mit ihnen oben zu halten, während du langsam nach unten sinkst.<br />
Doch das einzige was bleibt sind die Spuren deiner Finger.<br />
Ausführlich gekennzeichnet durch die Reste deiner Fingernägel, die so verzweifelt versucht haben, dich oben zu behalten.<br />
Nur noch auf deinen Knien sitzt du vor dieser Wand. Dein Blick nach oben gerichtet auf dieses Bild.<br />
Aber der Wind der aufgezogen ist, lässt es flattern bis es wegfliegt.<br />
Du merkst wie deine Kräfte endgültig schwinden.<br />
Der Rest deines Körper fällt zur Seite über.<br />
Das letze Leuchten in deinen Augen erlischt, wie ein TV-Gerät das ausgeschaltet wird.<br />
Der Himmel öffnet seine Schleusen, und Regen prasselt auf deinen Körper nieder.<br />
Und was der Regen nicht wegspült holen sich die Aasfresser.<br />
Das letzte was du siehst, ist der Vogel der dir in dein Auge hackt, wo du noch bis eben dieses Bild vor Augen hattest...
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>&#8230; und irgendwann platzt die Schädeldecke und dein Kopf explodiert.<br />
Dein Herz zerreisst und die fetzen zerteilen deinen Brustkorb.<br />
Die Wand vor der du Stehst färbt sich rot und langsam siehst du zu wie das was du zum Leben brauchtest,<br />
nach und nach hinunterläuft und aus deinen Blick verschwindet, weil du nur noch einen starren Blick hast.<br />
Es gibt kein Links und Rechts mehr.<br />
Nur dieses Bild das vor dir, an dieser kargen, und kaputten weiss/roten Wand hängt.<br />
Deine Fingernägel, krallen sich in den aufgeweichten Putz, dieser Wand vor dir, in welcher, du dich versuchst, mit ihnen oben zu halten, während du langsam nach unten sinkst.<br />
Doch das einzige was bleibt sind die Spuren deiner Finger.<br />
Ausführlich gekennzeichnet durch die Reste deiner Fingernägel, die so verzweifelt versucht haben, dich oben zu behalten.<br />
Nur noch auf deinen Knien sitzt du vor dieser Wand. Dein Blick nach oben gerichtet auf dieses Bild.<br />
Aber der Wind der aufgezogen ist, lässt es flattern bis es wegfliegt.<br />
Du merkst wie deine Kräfte endgültig schwinden.<br />
Der Rest deines Körper fällt zur Seite über.<br />
Das letze Leuchten in deinen Augen erlischt, wie ein TV-Gerät das ausgeschaltet wird.<br />
Der Himmel öffnet seine Schleusen, und Regen prasselt auf deinen Körper nieder.<br />
Und was der Regen nicht wegspült holen sich die Aasfresser.<br />
Das letzte was du siehst, ist der Vogel der dir in dein Auge hackt, wo du noch bis eben dieses Bild vor Augen hattest&#8230;
</div>
<div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Klick! Klack! Bumm!</title>
		<link>http://tristezza.blog.com/2008/05/29/klick-klack-bumm/</link>
		<comments>http://tristezza.blog.com/2008/05/29/klick-klack-bumm/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 00:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndreaTristezza</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Klick! Klack! Bumm!<br />
In meinem Kopf. Ich habe Angst. Angst das ich irgendwas etwas dummes tue. Manchmal kann ich das Metall in meinem Mund schmecken. Die runde Öffnung an meiner Zunge spüren, und wie der harte Stoff gegen meine Zähne stößt.<br />
Es kommt einfach ohne daran zu denken. Ein Geistesblitz, der negativen Art. Manchmal so oft und schnell hintereinander, das ich panisch werde. Ich liege dann meistens im Bett. Will schlafen. Aber die Gedankenflut lässt meine Augen erblinden und ich nichts anderes mehr sehe, als wirre Dinge vor meinen Augen.<br />
Gestern lag ich im Bett. Meine Augen verhangen von Tränen und einem Blutbad vor meinen Augen, das einem rauschen glich.<br />
Zwischen meinen Fingern das Kreuz. Welches um meinen Hals hängt. Ich flehe und bitte zu Jesus, mir zu helfen.<br />
Ich verstehe nicht warum mir so etwas auferlegt wurde.<br />
Womit habe ich das verdient!? Ich war immer das Opfer für andere.<br />
Ich bin kaputt gemacht worden und war trotzdem immer lieb und nett zu allen.<br />
Darf ich kein Glückliches Leben führen?<br />
Ich wünsche mir doch einfach nur Liebe und Geborgenheit.<br />
Das Gefühl von Sicherheit. Keine Angst mehr haben zu müssen.<br />
Es fehlt mir an Kraft, in moment wo mich nichts umgibt.<br />
Einzig der Glaube an Jesus hält mich manchmal noch zusammen<br />
Was wäre wenn ich nicht mehr da bin.<br />
Wäre es so schlimm?<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Klick! Klack! Bumm!<br />
In meinem Kopf. Ich habe Angst. Angst das ich irgendwas etwas dummes tue. Manchmal kann ich das Metall in meinem Mund schmecken. Die runde Öffnung an meiner Zunge spüren, und wie der harte Stoff gegen meine Zähne stößt.<br />
Es kommt einfach ohne daran zu denken. Ein Geistesblitz, der negativen Art. Manchmal so oft und schnell hintereinander, das ich panisch werde. Ich liege dann meistens im Bett. Will schlafen. Aber die Gedankenflut lässt meine Augen erblinden und ich nichts anderes mehr sehe, als wirre Dinge vor meinen Augen.<br />
Gestern lag ich im Bett. Meine Augen verhangen von Tränen und einem Blutbad vor meinen Augen, das einem rauschen glich.<br />
Zwischen meinen Fingern das Kreuz. Welches um meinen Hals hängt. Ich flehe und bitte zu Jesus, mir zu helfen.<br />
Ich verstehe nicht warum mir so etwas auferlegt wurde.<br />
Womit habe ich das verdient!? Ich war immer das Opfer für andere.<br />
Ich bin kaputt gemacht worden und war trotzdem immer lieb und nett zu allen.<br />
Darf ich kein Glückliches Leben führen?<br />
Ich wünsche mir doch einfach nur Liebe und Geborgenheit.<br />
Das Gefühl von Sicherheit. Keine Angst mehr haben zu müssen.<br />
Es fehlt mir an Kraft, in moment wo mich nichts umgibt.<br />
Einzig der Glaube an Jesus hält mich manchmal noch zusammen<br />
Was wäre wenn ich nicht mehr da bin.<br />
Wäre es so schlimm?
</div>
<div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>lauf!</title>
		<link>http://tristezza.blog.com/2008/05/28/lauf/</link>
		<comments>http://tristezza.blog.com/2008/05/28/lauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 00:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndreaTristezza</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich habe es wieder erfolgreich geschafft.<br />
2 Stunden Fitnes-Studio. 2 Stunden in denen ich so abgelenkt war.<br />
Um 17.30 Uhr fiel heute die Tür ins Schloss. Ich drehte den Schlüssel rum. Feierabend für heute.<br />
Die fahrt nach Hause. Abgelenkt durch Regen und Radio. Schnell etwas gegessen. Dann war sie wieder da<br />
die leere. Einsamkeit. Ich sitze wieder vor dem Computer. Ständig klicke ich hin und her. Die Community. Das Forum.<br />
Hier noch eine Nachrichtenseite. Nur auf der Suche nach ablenkung. Um zu versuchen das zu verdrängen, was mich belastet.<br />
Es war doch alles so schön gewesen. Wieso ist alles nicht mehr wie früher. Warum bin ich emotional allein.<br />
Darf ich anrufen? Störe ich vll wenn ich vorbei komme. Besser du wartest. Nichts überstürzen.<br />
Und doch wie ein Rüde der eine heise Hünden riecht. Meld mel meld! Bemerke mich. Schenk mir aufmerksamkeit.<br />
Bitte unterhalte dich doch mit mir. Warum stell ich immer fragen. Wieso fragst du mich so selten etwas.<br />
Erzähl mir doch wenigstens etwas.<br />
Ich habe nichts zu erzählen. Mein Tag besteht aus arbeiten und darin darauf zu warten, das ich etwas von dir höre.<br />
Vll sogar die möglichkeit dich noch zu sehen.<br />
Du fehlst mir so sehr.<br />
Ich habe Angst.<br />
Trauer und Depression<br />
Verzweiflung<br />
Wo bist du?<br />
Ich will bei dir sein...,
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich habe es wieder erfolgreich geschafft.<br />
2 Stunden Fitnes-Studio. 2 Stunden in denen ich so abgelenkt war.<br />
Um 17.30 Uhr fiel heute die Tür ins Schloss. Ich drehte den Schlüssel rum. Feierabend für heute.<br />
Die fahrt nach Hause. Abgelenkt durch Regen und Radio. Schnell etwas gegessen. Dann war sie wieder da<br />
die leere. Einsamkeit. Ich sitze wieder vor dem Computer. Ständig klicke ich hin und her. Die Community. Das Forum.<br />
Hier noch eine Nachrichtenseite. Nur auf der Suche nach ablenkung. Um zu versuchen das zu verdrängen, was mich belastet.<br />
Es war doch alles so schön gewesen. Wieso ist alles nicht mehr wie früher. Warum bin ich emotional allein.<br />
Darf ich anrufen? Störe ich vll wenn ich vorbei komme. Besser du wartest. Nichts überstürzen.<br />
Und doch wie ein Rüde der eine heise Hünden riecht. Meld mel meld! Bemerke mich. Schenk mir aufmerksamkeit.<br />
Bitte unterhalte dich doch mit mir. Warum stell ich immer fragen. Wieso fragst du mich so selten etwas.<br />
Erzähl mir doch wenigstens etwas.<br />
Ich habe nichts zu erzählen. Mein Tag besteht aus arbeiten und darin darauf zu warten, das ich etwas von dir höre.<br />
Vll sogar die möglichkeit dich noch zu sehen.<br />
Du fehlst mir so sehr.<br />
Ich habe Angst.<br />
Trauer und Depression<br />
Verzweiflung<br />
Wo bist du?<br />
Ich will bei dir sein&#8230;,
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		</item>
		<item>
		<title>back again</title>
		<link>http://tristezza.blog.com/2008/05/27/back-again/</link>
		<comments>http://tristezza.blog.com/2008/05/27/back-again/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 19:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AndreaTristezza</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Knappe 2 Jahre ist es jetzt her.&#160; Geschätzt. Der dunkle schleier war wie weg geweht.<br />
Plötzlich war alles wieder Lebendig. Das leben machte wieder Spass. Wenn ich zur Arbeit gang, war alles kein Problem.<br />
Die Tage an denen ich mit fast explodierendem Kopf an meinem Schreibtisch saß, weil ich mit allem Überfordert war,<br />
vergessen. Wenn es wirklich schlimm wurde, und ich absolut überstress war, und am liebsten wegrennen wollte, kamen noch Ohrenschmerzen dazu. Ein fieses stechen, wie wenn man eine Mittelohrentzüdung hat.<br />
Der Druck war weg, das stechen vergangen.<br />
Nur noch innere Ruhe. Zufriedenheit und Glück.<br />
Ja klar hin und wieder gab es einen kleinen Rückfall. Aber nichts Weltbewegendes. Weil jeder ist mal schlecht drauf!?<br />
Nicht wahr!? Man kann nicht 24/7 Glücklich sein. Falls doch, hat man irgendetwas genommen, um seine Laune zu verbessern.<br />
Medikamente zum Beispiel. Kleine Tabetten oder Kapseln. Nehmen sie Eine oder manchmal auch Zwei am Tag.<br />
Laut Packungsbeilage mit einem Glas Wasser zu sich nehmen.<br />
Bei dem Glas Wasser bin ich jetzt auch wieder. Die Dinger sind einfach zu Groß um sie ohne etwas an Flüssigkeit<br />
hinunter zu bekommen. Wenn ich es doch mal tue, weil ich gerade unterwegs bin, und nichts zu trinken in der Umgebung,<br />
dann hab ich ständig das Gefühl die Tablette hängt noch irgendwo in meiner Speiseröhre fest. Ein grauenhaftes Gefühl.<br />
Ich denke mal so etwas hat auch schon jeder einmal erlebt. Wer es noch nicht erlebt hat, es ist nichts was man erfahren haben muss.<br />
<br />
Ja vor 2 Jahren habe ich aufgehört die kleinen Helfer zu mir zu nehmen. Ich brauchte sie einfach nicht mehr.<br />
Doch jetzt, wo mich wieder Angst, Panik, Verzweiflung, Traurigkeit und Depression umgibt, nehme ich sie wieder.<br />
Fast freue ich mich Morgends, diese Orange/Oker Farbene Tablette mit einem guten Schluck Kaffee hinunter zu spülen.<br />
<br />
Manchmal denke ich, prompt gut gelaunt zu sein. Placeboeffekt? Einbildung? Keine Ahnung. Es ist mir auch egal, solange es mir hilft. Ich möchte mein Leben geniesen. Falls das dazu gehört. Ok! Dann nehm ich es ebenhalt mit.<br />
Auch wenn die Dinger Geld kosten. Und Geld, das ist bei mir Mangelware. Trotz ständiger Arbeiterei.<br />
Aber soll ich ehrlich sein?<br />
Ich habe manchmal nichts anderes außer meiner Arbeit. Dort fühle ich mich gebraucht. Nützlich und Sinnvoll.<br />
Wenn ich an einem Samstag in der Firma sitze, und wir langsam 18 / 19 Uhr haben, denke ich mir, och wenn du<br />
doch noch etwas hier bleiben könntest. Klar ich sitz hier schon seit 8 Uhr Heute morgen. Aber so bin ich doch wenigtens beschäftigt und abgelenkt. Arbeit als Beschäftigungstherapie um davon abzulenken, was nicht stimmt.<br />
Bescheuerte Idee. Weil dadurch wird ja auch nichts besser.<br />
Aber mir bleibt keine andere Wahl.<br />
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Knappe 2 Jahre ist es jetzt her.&#160; Geschätzt. Der dunkle schleier war wie weg geweht.<br />
Plötzlich war alles wieder Lebendig. Das leben machte wieder Spass. Wenn ich zur Arbeit gang, war alles kein Problem.<br />
Die Tage an denen ich mit fast explodierendem Kopf an meinem Schreibtisch saß, weil ich mit allem Überfordert war,<br />
vergessen. Wenn es wirklich schlimm wurde, und ich absolut überstress war, und am liebsten wegrennen wollte, kamen noch Ohrenschmerzen dazu. Ein fieses stechen, wie wenn man eine Mittelohrentzüdung hat.<br />
Der Druck war weg, das stechen vergangen.<br />
Nur noch innere Ruhe. Zufriedenheit und Glück.<br />
Ja klar hin und wieder gab es einen kleinen Rückfall. Aber nichts Weltbewegendes. Weil jeder ist mal schlecht drauf!?<br />
Nicht wahr!? Man kann nicht 24/7 Glücklich sein. Falls doch, hat man irgendetwas genommen, um seine Laune zu verbessern.<br />
Medikamente zum Beispiel. Kleine Tabetten oder Kapseln. Nehmen sie Eine oder manchmal auch Zwei am Tag.<br />
Laut Packungsbeilage mit einem Glas Wasser zu sich nehmen.<br />
Bei dem Glas Wasser bin ich jetzt auch wieder. Die Dinger sind einfach zu Groß um sie ohne etwas an Flüssigkeit<br />
hinunter zu bekommen. Wenn ich es doch mal tue, weil ich gerade unterwegs bin, und nichts zu trinken in der Umgebung,<br />
dann hab ich ständig das Gefühl die Tablette hängt noch irgendwo in meiner Speiseröhre fest. Ein grauenhaftes Gefühl.<br />
Ich denke mal so etwas hat auch schon jeder einmal erlebt. Wer es noch nicht erlebt hat, es ist nichts was man erfahren haben muss.</p>
<p>Ja vor 2 Jahren habe ich aufgehört die kleinen Helfer zu mir zu nehmen. Ich brauchte sie einfach nicht mehr.<br />
Doch jetzt, wo mich wieder Angst, Panik, Verzweiflung, Traurigkeit und Depression umgibt, nehme ich sie wieder.<br />
Fast freue ich mich Morgends, diese Orange/Oker Farbene Tablette mit einem guten Schluck Kaffee hinunter zu spülen.</p>
<p>Manchmal denke ich, prompt gut gelaunt zu sein. Placeboeffekt? Einbildung? Keine Ahnung. Es ist mir auch egal, solange es mir hilft. Ich möchte mein Leben geniesen. Falls das dazu gehört. Ok! Dann nehm ich es ebenhalt mit.<br />
Auch wenn die Dinger Geld kosten. Und Geld, das ist bei mir Mangelware. Trotz ständiger Arbeiterei.<br />
Aber soll ich ehrlich sein?<br />
Ich habe manchmal nichts anderes außer meiner Arbeit. Dort fühle ich mich gebraucht. Nützlich und Sinnvoll.<br />
Wenn ich an einem Samstag in der Firma sitze, und wir langsam 18 / 19 Uhr haben, denke ich mir, och wenn du<br />
doch noch etwas hier bleiben könntest. Klar ich sitz hier schon seit 8 Uhr Heute morgen. Aber so bin ich doch wenigtens beschäftigt und abgelenkt. Arbeit als Beschäftigungstherapie um davon abzulenken, was nicht stimmt.<br />
Bescheuerte Idee. Weil dadurch wird ja auch nichts besser.<br />
Aber mir bleibt keine andere Wahl.
</div>
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